LIFE BELOW WATER: Nachhaltige Nutzung der Meere und ihrer Ressourcen

In den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung widmen die Vereinten Nationen auch dem Leben an Land und unter Wasser. Das Sustainable Development Goal 14 gibt dabei die Maßnahmen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen.

Die UN bezieht dabei auch die gemeinsam erarbeiteten Forderungen und Vorstellungen „Future We Want“ der Konferenz RIO+20 ein. Anerkennung fand dort, dass

„Ozeane, Meere und Küstengebiete einen integrierten und wesentlichen Bestandteil des Ökosystems der Erde bilden und für dessen Erhaltung von entscheidender Bedeutung sind […]“

Um diese zu schützen, werden konkrete Ziele und Maßnahmen formuliert, die wie folgt zusammengefasst werden können:

  • Verhinderung und Abbau von Meeresverschmutzung aller Art – speziell die Dichte schwimmender Plastikabfälle, um eine Wiederherstellung gesunder und produktiver Ozeane zu ermöglichen
  • Überfischung sowie Fischereisubventionen beenden und Fischbestände an biologisch nachhaltigen Niveaus ausrichten
  • Kleinfischerei den Zugang zu Meeresressourcen und -märkten ermöglichen
  • Budgets für die Forschung auf dem Gebiet der Meerestechnologie erhöhen
  • Fortschritte im rechtlichen, regulatorischen, politischen und institutionellen Bereich fördern

Überall in der Welt und durch jeden Menschen lassen sich diese Maßnahmen einhalten oder unterstützen. Auch wenn wir keinen direkten Zugang zu den großen Ozeanen haben, so schwimmt in diesen dennoch unser Müll. Denn Verpackungen stellen wir mehrheitlich aus Plastik her.

Recycling-Option oder schnell abbaubare Materialien

Nachhaltige Marken sollten ökologisch agieren. Verpackungen, die zum sicheren Vertrieb von Produkten benötigt werden, sind in der Regel Einwegmaterial und somit Müll. Dieser sollt entweder eine unproblematische, nach Möglichkeit klimaneutrale Recycling-Option bieten oder gegen schnell abbaubare Materialien ausgetauscht werden. Angesichts der Fortschritte, die sich im Bereich Einwegmaterialien in den letzten Jahren abzeichnen, ist der Kostenfaktor kaum mehr Argument gegen eine Veränderung. Dabei lassen sich auch Mitarbeiter*innen für solche Schritte motiviert.

Hintergrund zu diesem Beitrag:
United Nations | Conserve and sustainably use the oceans, seas and marine resources for sustainable development

Titelbild/Grafik: https://sdgs.un.org