Facebook: Werbung muss Diversität einschließen

Facebook hat eine Studie zur Werbewirkung durchgeführt. Diese ermittelte, dass Stereotypen und weibliche Freizügigkeit noch immer die Werbemittel dominieren, während sich die Mehrheit der Nutzer*innen mehr Diversität wünscht.

Auch wenn dem größten sozialen Netzwerk der Welt zurecht verschiedenartige Kritik entgegenschlägt, bringt die aktuelle Studie von Facebook einen erfreulichen Trend ans Tageslicht: Menschen wollen mehr Diversität und weniger Stereotypen. Um das zu ermitteln, befragte Facebook Nutzer*innen zur Wirkung verschiedener Werbekampagnen, die im Zuge der Studie außerdem bewertet wurden.

Diversität statt „Sex sells“

Unerfreulich: Marken setzen weiterhin auf Freizügigkeit bei Frauen und negative Emotionen bei Männern. Doch Klischees und Rollenbilder kommen immer schlechter an. Menschen mit Behinderungen sowie verschiedener Kulturen fühlen sich unterrepräsentiert. Sie sehen die Verantwortung bei Marken, Inklusion und Vielfalt zu fördern.

Eine Bestätigung für Sustainable Marketing. Denn nachhaltige Unternehmenskultur schließt diese Formen der Diskriminierung nicht nur intern und in der Markenwahrnehmung aus. Sustainable Marketing bestimmt auch Struktur, Ausrichtung und Platzierung von Werbung. Und das zahlt sich. Denn wie die Facebook-Studie feststellte: Bei 90% der Befragten erzielte Diversität eine bessere Werbeerinnerung. Und genau darum geht bei Werbeanzeigen.

Hintergrund zu diesem Beitrag/Bild:
Facebook for Business | Warum Vielfalt in der Onlinewerbung viel ausmacht

Grafik: Facebook