Nach den Cookies: Google bekräftigt Werbeausspielung per FLoC

Google will bereits im zweiten Quartal dieses Jahres mit dem Testen FLoC-basierter Ads beginnen und bekräftigt nun, dass der Verzicht auf Cookies endgültig ist. Laufen also die Cookies von Drittanbietern aus, wird Google keine alternativen Kennungen mehr erstellen oder verwenden.

Kohorten statt Cookies

Das Federated Learning of Cohorts (FLoC) basiert auf einem Kohorten-Prinzip. Dabei werden Personen mit ähnlichen Interessen in größere Gruppen zusammengefasst. Während dabei die individuelle Privatsphäre geschützt wird, spielt Google Anzeigen weiterhin an eine konkrete Zielgruppe ausgespielt werden. Werbetreibende sollen sich jedoch nicht sorgen: Schon in der ersten Ankündigung zum FLoC-Prinzip im Januar erklärte der Suchriese, dass „Werbetreibende im Vergleich zu Cookie-basierter Werbung mindestens 95% der Conversions pro ausgegebenem Dollar erwarten können“.

Offensichtlich fühlt sich Google seiner Privacy Sandbox verpflichtet. Die Initiative setzt neue Standards für gezielte Werbung unter Berücksichtigung des Datenschutzes von Nutzer*innen. Unklar ist allerdings, welche Informationen der Konzern selbst über die Profile seiner User speichert. Trotz vieler Umstellungen dennoch eine gute Entwicklung für die digitale Privatsphäre.

Hintergrund zu diesem Beitrag:
Google | Charting a course towards a more privacy-first web
Google | Building a privacy-first future for web advertising